Wohnen und Finanzen

 

Die Abteilung Wohnen und Finanzen hilft Personen denen der Verlust der Wohnung droht, die bereits wohnungslos geworden sind, oder sich in einer vergleichbaren Notlage befinden. Sie ist tätig im Bereich der Wohnungsversorgung und der Bewilligung von Wohngeld und Lastenzuschuss.
 

Wohnraum und Energiesicherung nach SGB II + SGB XII

Nach § 22 SGB II und § 34 SGB XII können Schuldverpflichtungen übernommen werden, wenn dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage, z.B. Energiesicherung gerechtfertigt ist. Dabei sind die sozialen, familiären und finanziellen Verhältnisse des Antragstellers angemessen zu berücksichtigen.

Obdachlosenangelegenheiten

  • Verwaltung der Übergangsheime
  • Unterbringung von Asylbewerbern, Aussiedlern und Obdachlosen

Wohnungssuche - Wohnungsvermittlung

Hier werden hauptsächlich alle Aufgaben wahrgenommen, die sich aus der Förderung von Wohnraum mit öffentlichen Mitteln ergeben. Dazu zählen insbesondere:

  • Ausstellung von Wohnberechtigungsscheinen

Personen, die eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung beziehen wollen, benötigen einen Wohnberechtigungsschein. Dieser kann ausgestellt werden, wenn das anrechenbare Familieneinkommen die nach Personenzahl gestaffelte Einkommensgrenze nicht übersteigt und die Größe der Wohnung angemessen ist.

-  Ausstellung als allgemeiner Wohnberechtigungsschein
-  Ausstellung als gezielter Wohnberechtigungsschein für eine feststehende Wohnung
-  Ausstellung eines Wohnberechtigungsscheines nach § 88a II. Wohnungsbaugesetz (2. Förderweg)

Kosten

20,00 € Wohnberechtigungsschein

15,00 € Freistellung

Unterlagen

  • Einkommensnachweise der letzten 12 Monate
  • Einverständniserklärung des Vermieters (bei feststehender Wohnung)
  • Personalausweis, ggf. Freistellungsantrag des Vermieter 

     
  • Überwachung der Einhaltung der mit der Förderung eingegangenen Verpflichtungen nach dem Gesetz zur Förderung und Nutzung von Wohnraum (WFNG NRW)
  • Freistellungen von der Belegungsbindung
  • Einkommensbestätigungen für Zinssenkungsanträge
  • Prüfung von Kostenmieten und Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Feststellung des Endtermins der Eigenschaft "öffentlich gefördert"
  • Vermittlung von Wohnungen durch Aufnahme von Wohnungsangeboten und Beratung und Registrierung von Wohnungssuchenden
  • Ausübung von Belegungs- und Benennungsrechten
  • Mietpreisprüfung nach § 5 Wirtschaftsstrafgesetz
  • Wohnungsmarktbeobachtung
  • Bestätigung des Wohnraumbedarfs bei Förderung mit öffentlichen Mitteln
  • Erteilung von Löschungsbewilligungen für das Grundbuch
  • Zinssenkung für öffentliche Wohnungsbaudarlehen

Besitzer von eigengenutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen können einen Antrag auf Zinssenkung stellen, wenn das bisher zinslose öffentliche Baudarlehen nun verzinst wird. Die Zinssenkung ist gestaffelt je nach Höhe der Unter- oder Überschreitung der Einkommensgrenze des sozialen Wohnungsbaues.

Die NRW.Bank fordert die Eigentümer alle 3 bis 5 Jahre zu einem entsprechenden Nachweis auf.

Maßgebend ist das Einkommen der letzten 12 Monate vor dem jeweiligen Aufforderungsstichtag.

Kosten

20,00 €

Unterlagen

  • Einkommensnachweis der letzten 12 Monate
  • Zinssenkungsantrag der NRW.Bank
  • Personalausweis

Wohngeld - Lastenzuschuss

Wer für eine angemessene Wohnung Aufwendungen erbringen muss, die ihm nicht zugemutet werden können, hat ein Recht auf Zuschuss zur Miete oder zu vergleichbaren Aufwendungen.

Wohngeld wird nicht von Amts wegen, sondern nur auf Antrag geleistet.

Einen Antrag auf Mietzuschuss können Sie stellen, wenn Sie Mieter/in bzw. Untermieter/in von Wohnraum sind oder wenn Sie Wohnraum als mietähnlich Nutzungsberechtigte/r, z.B. Inhaber/in einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung bzw. eines mietähnlichen Dauerwohnrechts bewohnen.

Eigentümer/innen von Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohnungen sind antragsberechtigt, wenn sie im eigenen Haus Wohnraum bewohnen.

Bei Wohnraum, der sich in einem auch gewerblich genutzten Gebäude befindet (Gemeinschaftshaus bzw. gemischt genutzte Gebäude oder Ein- und Zweifamilienhäuser, die neben dem Wohnraum in solchem Umfang Geschäftsräume enthalten, dass nicht mehr von einem Eigenheim gesprochen werden kann), ist hingegen ein Antrag auf Lastenzuschuss mit einem anderen Formblatt (Antrag auf Wohngeld – Lastenzuschuss) zu stellen.

Auch Bewohner/innen von Heimen im Sinne des Heimgesetzes können Wohngeld beantragen.

Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht hängt ab von

  • dem Gesamteinkommen,
  • der Zahl der zu ihrem Haushalt rechnenden Personen,
  • der Höhe der zuschussfähigen Miete für Ihren Wohnraum.
     

Klar definiert sind dafür monatliche Einkommensgrenzen von

1.062,00 € - bei Einzelpersonen

1.454,00 € - bei 2 Haushaltsmitgliedern

1.753,00 € - bei 3 Haushaltsmitgliedern

2.302,00 € - bei 4 Haushaltsmitgliedern

2.626,00 € - bei 5 Haushaltsmitgliedern

2.962,00 € - bei 6 Haushaltsmitgliedern

Die Mitarbeiterinnen in der Wohngeldabteilung erteilen Ihnen ausführliche Auskünfte zur Wohngeldbeantragung bzw. zur Beantragung eines Lastenzuschusses.

Für die Antragstellung werden benötigt

  • die Einkommensnachweise der letzten 12 Monate,
  • bei Rentner/innen der Rentenbescheid mit den letzten Rentenanpassungsmitteilungen,
  • bei Selbstständigen die Gewinn- und Verlustrechnung für das laufende Jahr,
  • bei Empfänger/innen von Unterhaltsleistungen den Nachweis über Art, Höhe und Empfänger/in der Leistungen,
  • bei Arbeitslosen der Nachweis über bezogenes Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Insolvenzgeld oder Übergangsgeld,
  • bei Empfänger/innen von Transferleistungen der Nachweis über Art und Höhe der Leistungen,
  • bei Unterhaltszahlungen Nachweise über die Zahlungen,
  • die Mietbescheinigung des Vermieters und Nachweis über die geleisteten Mietzahlungen,
  • falls eine Schwerbehinderung vorliegen sollte den Schwerbehindertenausweis nach § 69 Abs. 5 SGB IX, oder den Feststellungsbescheid nach § 69 Abs. 1 SGB IX oder den Nachweis, dass  eine Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 14 SGB SGB XI vorliegt,
  • zur Feststellung des pauschalen Abzuges die Nachweise über die Entrichtung von Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.

Ihren grundsätzlichen Wohngeldanspruch können Sie sich anonymisiert mit dem Wohngeldproberechner ausrechnen lassen.

Ansprechpartner

Sachgebietsleiterin
Iris Klahn
02362 66 5261
02362 66 5750
iris.klahn@dorsten.de

Hilfen bei Miet- und Stromschulden
Birgit Siebenborn
02362 66-4432
02362 66-5750
birgit.siebenborn@dorsten.de

Obdachlosenangelegenheiten
Johann Harazim
02362 66-4423
02362 66-5750
johann.harazim@dorsten.de

Wohnungssuche - Wohnungsvermittlung
Anja Müller
02362 66-5252
02362 66-5750
anja.müller@dorsten.de

Wohngeld - Lastenzuschuss
Buchstabe A - J
Kerstin Cipa
02362 66-5263
02362 66-5750
wohngeldstelle@dorsten.de

Wohngeld - Lastenzuschuss
Buchstabe K - R und V - Z
Diana Frost       
02362 66-5262
02362 66-5750
wohngeldstelle@dorsten.de

Wohngeld - Lastenzuschuss
Buchstabe S - U
Elke Büning
02362 66-5264
02362 66-5750
wohngeldstelle@dorsten.de

KONTAKT

Sozialamt
Wohnen und Finanzen

Bismarckstraße 1a
46284 Dorsten
 

ÖFFNUNGSZEITEN

Montag08.00 – 16.00 Uhr
Dienstag08.00 – 16.00 Uhr
Mittwoch 08.00 – 16.00 Uhr
Donnerstag08.00 – 16.00 Uhr
Freitag08.00 – 13.00 Uhr