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Alle Bilder der Gewinner in der Übersicht


Vorgärten

Vorgärten gelten als Eingangstore zum eigenen Haus und sind oftmals vielfältig gestaltbar. Dabei übernehmen sie auch im Sinne einer gesamtstädtischen Wirkung einen bedeutenden Anteil und prägen den subjektiven Eindruck des Straßenraums.

Als Bewertungskriterien für die Wettbewerbsbeiträge wurden neben der Ökologie auch die Klimawirksamkeit der jeweiligen Flächen sowie die Ästhetik herangezogen.

An den Beispielen der Siegerbeiträge sind hierbei insbesondere Faktoren wie ein hoher Bodendeckungsgrad, ein hoher Artenreichtum einheimischer Pflanzen sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Blütenpflanzen, Stauden, Gräsern und Bäumen hervorzuheben.

Auch die Verwendung von Steinen innerhalb der Pflanzbereiche dient dem ökologischen Zweck im Sinne des Lebensraumangebotes für bodenlebende Insekten, wie es z.B. beim erstplatzierten Beitrag positive Anwendung fand. Auch das extrem hohe Maß der Vegetationsdichte und der geringen Anteil versiegelter Flächen ist hierbei hervorzuheben.


Abbildung 1: Ursula u. Maria Helene Baackmann 1. Platz Vorgärten 01


Abbildung 2: Ursula u. Maria Helene Baackmann 1. Platz Vorgärten 02


Abbildung 3: Christina Roemer 2. Platz Vorgärten 01


Abbildung 4: Christina Roemer 2. Platz Vorgärten 02


Abbildung 5: Walter Falk 3. Platz Vorgärten 01


Abbildung 6: : Walter Falk 3. Platz Vorgärten 02


Fassaden

Fassaden übernehmen neben einem optisch ansprechenden grünen Kleid eines Gebäudes auch viele praktische Funktionen. So erfüllt die Begrünung eine Luftfilterfunktion im Sinne der Feinstaubreduktion und bietet in heißen Sommermonaten einen effektiven Hitzeschutz durch Beschattung.

Darüber hinaus bieten dichte Fassadenbegrünungen auch einen Lebensraum für zahlreiche Insekten oder Vogelarten, die durch das Blätterkleid geschützt vor Regen und Wind nahezu ideale Bedingungen vorfinden. Hierbei ist natürlich Zeit und eine kundige Hand erforderlich, bis eine Fassadenbegrünung ein dermaßen dichtes Blätterkleid bietet, wie z.B. beim erstplatzierten Beitrag. Darüber hinaus spielt auch der Übergang zum umgebenden Garten eine wichtige Rolle im gesamtökologischen Kontext, der hier an vielen Stellen sehr gut gelöst wurde, z.B. durch die Verwendung von Zier- und Nutzpflanzen im Sockelbereich und angeschlossenen Stauden, Gräsern und anderen Blütenpflanzen.


Abbildung 7: Elisabeth Vogt-Hense u. Klaus Hense 1. Platz Fassaden 01


Abbildung 8: Elisabeth Vogt-Hense u. Klaus Hense 1. Platz Fassaden 02


Abbildung 9: Gabriele u. Johannes Hoppius 2. Platz Fassaden 01


Abbildung 10: Gabriele u. Johannes Hoppius 2. Platz Fassaden 02


Abbildung 11: Veronika u. Wilfried Plemper 3. Platz Fassaden 01


Abbildung 12: Veronika u. Wilfried Plemper 3. Platz Fassaden 02


Balkone und Dachterrassen

Balkone und Dachterrassen sind für viele Bürgerinnen und Bürger einer Stadt ein Ersatz für den eigenen Garten. Auch diese - oft nur kleine - Flächen, bieten hierbei großes Potenzial zur Entfaltung. Dabei sind sowohl durch die Wahl von Pflanzkübeln, Hochbeeten kleiner und größerer Bauart (je nach Platzverhältnissen und statischer Belastbarkeit) vielfältige Möglichkeiten gegeben.

Im Rahmen des Wettbewerbes wurde auf die Verwendung unterschiedlicher Arten und auch verwendeter Materialien geschaut sowie der Wertigkeit als Rückzugsraum für Insekten und der Platzausnutzung verfügbarer Flächen. Dass die Gestaltung hierbei in grundlegend andere Richtungen laufen kann, zeigen die erst und zweitplatzierten Beiträge in positiver Art und Weise.


Abbildung 13: Antoinette Wagenknecht 1. Platz Balkone u. Dachterrassen 01


Abbildung 14: Antoinette Wagenknecht 1. Platz Balkone u. Dachterrassen 02


Abbildung 15: Christel u. Werner Schott 2. Platz Balkone u. Dachterrassen 01


Abbildung 16: Christel u. Werner Schott 2. Platz Balkone u. Dachterrassen 02


Sonderpreis Institutionsgärten

Der Beitrag des Familienzentrums St. Laurentius Kindergarten stellte im Rahmen des Wettbewerbs eine Besonderheit dar. Somit war unter den dutzenden Einsendungen privater Haushalte auch eine öffentliche Institution vertreten, die das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Waagschale werfen wollte.

Dies nahm sich die Jury zum Anlass, einen Vorschlag für eine neue Kategorie zu unterbreiten, die im Rahmen der Fortführung des Wettbewerbs Dorsten lebt Grün für das Jahr 2021 fest implementiert werden soll!
Die Fläche vor der St. Laurentius Kita zeigt auf schöne Art und Weise, wie eine eher kleine Fläche im vorgelagerten Außenbereich gestaltet werden kann. Dabei wird diese insbesondere durch eine artenreiche Wildblumenwiese dominiert, die Insekten und Bodenlebewesen wertvollen Lebensraum bietet.

„Das Beispiel der Kita des Familienzentrums St. Laurentius macht uns gespannt, welche weiteren ideenreichen und ökologisch wertvoll angelegten Flächen im kommenden Jahr im Rahmen des Wettbewerbs bei uns eingehen werden!“, sagt Sebastian Cornelius, Klimaschutzmanager der Stadt Dorsten.


Abbildung 17: Familienzentrum St Laurentius Kindergarten Sonderpreis Institutionsgärten 01


Abbildung 18: Familienzentrum St Laurentius Kindergarten Sonderpreis Institutionsgärten 02