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Aktuelles Dorsten


SCHuB
31.03.2022
„Mit SCHuB in die Zukunft“: Neues Format der Jugendberufshilfe kommt an

Dorstener Ausbildungsbetriebe stellen sich an beiden Hauptschulen potzenziellen Azubis vor

„SCHuB“ - das steht für Schule und Betrieb und ist das neue Projekt der Jugendberufshilfe der Stadt Dorsten. Zu Beginn der Woche gab es an den beiden Hauptschulen in Dorsten den Auftakt des Formats „Mit SCHuB in die Zukunft“. Martina Lissner spricht von einem sehr gelungenen Start und dankt allen Beteiligten herzlich.  

SCHuB

Auf dem Foto: Obere Reihe (v.l.): Julia Imping (Bäckerei Imping), Judith Klaus (Paul-Spiegel-Berufskolleg), Kevin Poles (Restaurantleiter McDonald‘s), Marcel Sievering (Bezirksleiter McDonald‘s), Peter Thissen (Ausbildungspate Kreis Recklinghausen/Dorsten) Colin Habsick (Auszubildender McDonald‘s). Untere Reihe (v.l.): Hendrick Büncker (Sanitär und Heizung Büncker), Dirk Börger (Leiter Geschwister-Scholl-Hauptschule), Yasmin Prystawick (Schulsozialarbeiterin an der Geschwister-Scholl-Schule); Martina Lissner (Jugendberufshilfe der Stadt Dorsten) Johannes Berger (Leiter Dietrich-Bonhoeffer-Hauptschule). Quelle: Stadt Dorsten

An einem Vormittag haben sich mit McDonald‘s, der Firma Sanitär und Heizung Büncker und der Bäckerei Imping drei Ausbildungsbetriebe auf ihre ganz eigene Art und Weise vorgestellt. Auch das Paul-Spiegel-Berufskolleg war dabei und hat die Ausbildung an seiner Berufsfachschule im Bereich Kinderpflege vorgestellt.

Während das Team von McDonald‘s mit einem kurzen Quiz in die gut 20-minütige Vorstellungsrunde gestartet ist, haben die Schülerinnen und Schüler mit dem Team der Firma Büncker sogar schon Rohrgewinde abgedichtet. Julia Imping hat verschiedenste Getreidesorten aus ihrer Backstube mitgebracht und das Paul-Spiegel-Berufskolleg hat den Bereich Kinderpflege u.a. mit einer Power-Point-Präsentation vorgestellt. Im Anschluss haben die potenziellen Auszubildenden den Betrieben natürlich noch Fragen gestellt.

„Die Dorstener Unternehmen und das Paul-Spiegel-Berufskolleg haben sich durch ihren Besuch an den Hauptschulen erlebbar und nahbar gemacht. Durch den Erstkontakt im Schutzraum Schule haben sie es den Schülerinnen und Schülern leichter gemacht, in den Betrieb zu kommen, um sich für ein mögliches Bewerbungsgespräch vorzustellen“, sagt Martina Lissner. 

Vom neuen Konzept waren nicht nur die Sozialpädagogin und die mehr als 150 Schülerinnen und Schüler sehr angetan, sondern auch die beiden Schulleiter. „Es war eine rundum gelungene Sache, das neue Format ist definitiv gut angekommen. Die Schülerinnen und Schüler haben Ausbildungsbetriebe kennengelernt, die sie ansonsten vielleicht nicht besucht hätten“, sagt Dirk Börger von der Geschwister-Scholl-Schule. Johannes Berger von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule sagt: „Vielen Dank für das tolle Angebot. Für einige Ausbilderinnen und Ausbilder, die ihre Berufe vorgestellt haben, war es sogar ein Wiedersehen mit der alten Schule“.

Martina Lissner würde das Format „Mit SCHuB in die Zukunft“ gerne fortsetzen, weitere Schulen können sie jederzeit kontaktieren. „Die Schulform ist dabei zweitrangig. Denn wir schauen dann gemeinsam, welche Ausbildungsberufe sich der jeweiligen Schule gut präsentieren könnten. Von der Ausbildung bis zum dualen Studium ist alles möglich“, sagt sie und ergänzt: „Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich. Unternehmen, die sich in einer Schule mit möglichst viele potentiellen Auszubildenden vorstellen möchten, können mich ebenfalls gerne kontaktieren.“ 

Ein großer Vorteil des neuen Formats „Mit SCHuB in die Zukunft“: Der Aufwand ist gering und leicht in den Schulalltag integrierbar. Die Betriebe verlieren nicht zu viel ihrer kostbaren Zeit und können dennoch persönlich Kontakt zu potenziellen Azubis knüpfen. Zudem stehen mit den Ausbildungspaten und den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der jeweiligen Schule Experten zur Verfügung, wenn Jugendliche weitere Infos zu einem bestimmten Ausbildungsberuf benötigen, oder auch eine engere Begleitung durch die Ausbildungspaten gewünscht ist. 

Für weitere Infos steht Martina Lissner telefonisch unter 0157 36702582 oder per E-Mail unter martina.lissner@dorsten.de zur Verfügung.