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Grünschnittabfälle

Laub, Grasschnitt und kleinere Äste jetzt ortsnah und kostenlos entsorgen

An vier Annahmestellen können Bürgerinnen und Bürger ihre privaten Grünabfälle - Grasschnitt, Laub, Strauchschnitt oder gehäckselte Baumäste kostenfrei abgeben. Mit dem neuen Service wollen Stadtverwaltung und Entsorgungsbetrieb dem Trend einiger Gartenbesitzer entgegenwirken, die Grünabfälle einfach so in der Landschaft zu entsorgen.

Die Grünabfälle können an folgenden Annahmestellen abgegeben werden:

Firma Europa-Garten Risthaus, Endelner Feld 5
montags bis freitags 07.00 Uhr - 17:00 Uhr
samstags 07.00 Uhr – 14.00 Uhr

Firma Humbert, Wienbachstraße 14 - 23
montags bis freitags 07.00 Uhr - 15:00 Uhr
samstags 07:30 Uhr - 12:30 Uhr

Stadtgärtnerei, Hasselbecke
montags bis freitags 08:00 Uhr - 14:00 Uhr

Entsorgungsbetrieb, An der Wienbecke 15
montags bis freitags 08:00 Uhr - 17:45 Uhr
samstags 08:00 Uhr - 13:45 Uhr


Die maximale Annahmemenge, die kostenfrei mit einer "Fuhre" abgegeben werden kann, beträgt 2 Kubikmeter. Gewerblicher Grünschnitt muss weiterhin gegen Gebühr im Entsorgungsbetrieb abgeliefert werden. Damit klar ist, dass nur Dorstener in den Genuss der kostenlosen Entsorgung kommen, gilt Ausweispflicht! Die Ablagestellen sind während der Annahmezeiten besetzt.

Seit zwei Jahren bietet die Stadt Dorsten im Bereich Hardt und Östrich eine Möglichkeit an, alle 14 Tage Grün- und Gartenabfälle aus Privathaushalten abzugeben.

An folgenden Terminen wird der Entsorgungsbetrieb der Stadt Dorsten (EBD) jeweils von 9 bis 13 Uhr eine Annahmemulde auf dem Parkplatz Gahlener Straße in der Nähe des AWO-Wohnhauses (Standort der früheren kleinen Agatha-Schule) platzieren.

23. Oktober 2021

06. November 2021

20. November 2021

04. Dezember 2021

Die Annahmemöglichkeit steht allerdings weiterhin unter dem Vorbehalt, dass sie reibungslos funktioniert: Bei zu geringer und/oder missbräuchlicher Nutzung wird dieser Service wieder eingestellt.

Die „Spielregeln“ für die Nutzung:

  • Es dürfen nur Grünabfälle aus Privathaushalten angeliefert werden.
  • Es dürfen nur kompostierbare Gartenabfälle abgegeben werden (Rasen, Hecken- und Strauchschnitt, aber kein Holz, keine Wurzeln).
  • Gartenabfälle dürfen nur in der Schüttmulde entsorgt, aber nicht daneben deponiert werden.
  • Abgabe pro Anlieferung maximal zwei Kubikmeter.
  • Die Mulde darf nur bis zur Ladekante befüllt werden, da sie sonst nicht transportiert werden kann.
  • Sollte die Mulde gefüllt sein, müssen Abfälle zu einer der anderen Annahmestellen gebracht werden.
  • Es dürfen keine anderen Abfälle in der Mulde entsorgt werden.

 

Wildes Abkippen von Grünschnitt im Stadtgebiet ist ein echtes Problem. An vielen Stellen, in allen Ortsteilen gibt es sie: dicke Teppiche von Grasschnitt und kleingehäckselter Gartenhecke anstelle von Unterholz in Waldstücken, hohlwegartig aufgeschüttete Seitenränder von Wegen und Pfaden in kleinen Parks und Berge von leicht verrottetem Gras, Laub und Strauchschnitt kurz hinter dem Waldeingang. Emsige Hobbygärtner tragen bei Nacht und Nebel - und manchmal auch ganz offen am hellen Tag - die Grünabfälle aus dem eigenen Garten in die Natur und laden sie dort ab, getreu dem Motto, dass "das" ja nur Natur sei, die wiederum zur Natur komme.

Nun ist die Sachlage nicht ganz so einfach, denn Grünschnitt ist mehr und mehr ein Ärgernis in Dorsten. Da das Grünzeug rund vier Jahre braucht, um zu verrotten, kann es nicht einfach in der Landschaft bleiben und muss im Interesse einer ausgeglichenen Ökologie entfernt und fachgerecht - und gegen Gebühr - bei einem Kompostierungsbetrieb entsorgt werden. Die Kosten für diese "wilden" Ablagerungen belaufen sich inzwischen auf 16.500 Euro pro Jahr, bezahlt aus dem Gebührenhaushalt - also vorwiegend von den Bürgerinnen und Bürgern, die legal entsorgen und damit die Abfuhr finanzieren.

Das "wilde" Entsorgen von Grünschnitt ist übrigens genauso verboten wie die Entsorgung von Hausmüll oder Elektroschrott in der Landschaft: Wird z.B. ein Bürger erwischt, der nur eine Handkarre voll Grasschnitt "entsorgt", werden mindestens 50 Euro Strafe fällig, zusätzlich kommen die Kosten für eine fachgerechte Reinigung der Entsorgungsstelle und die Gebühr beim Kompostierer - je nach Menge kann die Ordnungsbehörde dabei Strafen bis zu 1.000 Euro verhängen.