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Aktuelles Dorsten


Aktuelles Juli
08.07.2020
DWG und WINDOR suchen neuen Geschäftsführer

Josef Hadick geht am 31. März 2021 in den Ruhestand
Nachfolger soll weiterhin beide Gesellschaften führen

Die Dorstener Wirtschaftsförderung WINDOR GmbH und die Dorstener Wohnungsgesellschaft DWG sollen auch weiterhin von nur einem Geschäftsführer geleitet werden, wenn Josef Hadick zum 31. März aus Altersgründen aus den Diensten der Gesellschaften ausscheidet.

Hadick, seit Mitte 2016 Geschäftsführer der WINDOR GmbH, hatte im vergangenen Jahr auch die Leitung der DWG übernommen. Dieses Engagement war zunächst zeitlich auf ein Jahr befristet, wird nun aber ebenfalls bis 31. März verlängert.

Aktuell hat die Suche nach einem Nachfolger bereits begonnen. Eine ausführliche Stellenausschreibung wurde erarbeitet und veröffentlicht auf Verbandsebenen der Wirtschaftsförderungen und der Wohnungswirtschaft, sowie auf den Internetseiten der Stadt Dorsten, der WINDOR, der DWG und der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST.

Nach dieser Stellenausschreibung sollen WINDOR und DWG auch künftig von einem Geschäftsführer geleitet werden. Nach Wirtschafts- sowie Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Dorsten haben am 2. Juli auch Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DWG dieser Grundsatzentscheidung zugestimmt. 

Geschäftsführer Josef Hadick: „Die Erfahrung der letzten Monate hat gezeigt, dass beide Gesellschaften gemeinsam gut zu führen sind und dass es zudem viele Möglichkeiten gibt, Synergien zu heben. Beide Gesellschaften haben außerdem viel strategisches Potential für die Zukunft und nicht zuletzt gute Mitarbeiterteams.“

Holger Lohse in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der DWG dankt dem Geschäftsführer für die bisher geleistete Arbeit. „Die DWG ist gut aufgestellt. Die letzten Monate im Verbund mit WINDOR haben für beide Gesellschaften Perspektiven aufgezeigt, die wir weiter entwickeln wollen.“

Bürgermeister Tobias Stockhoff bewertet die Entwicklung ebenfalls positiv: „Die Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt in den letzten Jahren haben gezeigt, dass es für Städte von strategischer Bedeutung ist, eine eigene Wohnungsgesellschaft zu haben – nicht so groß, dass sie den freien Markt beeinflusst und auch nicht mit dem vordringlichen Ziel, Geld zu verdienen. Aber es ist wichtig, dass eine Stadt selbst als Akteur im Wohnungsmarkt auftritt. Das hat große Bedeutung für die Stadtentwicklung.“