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Aktuelles Dorsten


Systemsprenger Film
19.11.2019
Sondervorführung des Films „Systemsprenger“ im Central am 24. November

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dorstener Jugendamtes stehen nach der Vorführung zu Gesprächen bereit

Zu einer Sondervorführung des Films „Systemsprenger“ laden das Central Kino Center Dorsten und das Jugendamt der Stadt Dorsten ein am Sonntag, 24. November, um 10.30 Uhr, in das Kino an der Borkener Straße.

Systemsprenger Film

Der Film von Regisseurin Nora Fingerscheidt handelt von Benni, einem neunjährigen Mädchen, das alle Regeln sprengt, nicht zu bändigen ist. Ein extremer Fall wird da gezeigt, aber ein Fall, wie er in jedem Jugendamt vorkommen kann. Ein Kind, das Betreuung und Unterstützung durch den Allgemeinen Sozialen Dienst, kurz ASD, benötigt, das eigentlich Geborgenheit sucht – und dennoch durch seine Gewalttätigkeit und Unberechenbarkeit durch alle Raster fällt.

Nach der Vorführung des Films stehen sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem ASD des Dorstener Jugendamtes für Gespräche mit Besuchern zur Verfügung, beantworten Fragen zu dem keineswegs einfachen und bisweilen auch belastenden Alltag im Umgang mit „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen. Es wird keine Podiumsdiskussion geben, sondern die Möglichkeit, in kleinen Gesprächen zu erfahren, wie nahe dieser Film der Wirklichkeit kommt.

Der Film „Systemsprenger“ ist der deutsche Vorschlag für die Nominierungen zum besten internationalen Spielfilm bei der Oscar-Verleihung im Februar 2020. Die Nominierungen unter rund 90 internationalen Vorschlägen sollen im Januar bekannt gegeben werden. Mit dem Alfred-Bauer-Preis wurde der Film bereits auf der Berlinale ausgezeichnet.

Benni heißt eigentlich Bernadette und wird gespielt von Helena Zengel. Wehe, jemand nennt sie Bernadette! Das zarte Mädchen mit der wilden Energie ist das, was man in Jugendämtern einen Systemsprenger nennt. Wo sie hinkommt, fliegt sie wieder raus - und legt es auch darauf an. Jugendamtsmitarbeiterin Frau Bafané (Gabriela M. Schmeide) versucht alles, um ein dauerhaftes Zuhause für die Neunjährige zu finden, mithilfe von Anti-Gewalt-Trainer Micha (Albrecht Schuch) greift sie zu ungewöhnlichen Methoden, um Benni eine bessere Eingliederung zu ermöglichen . . .