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Aktuelles Dorsten


Agathaschule
29.10.2019
280 Grundschüler beziehen am Mittwoch die neue Agathaschule

Die Stadt Dorsten investiert nicht nur an diesem Standort kräftig in die Bildung von Kindern

Die Stadt Dorsten investiert kräftig in die Bildung von Kindern: Rund 280 Schülerinnen und Schüler der Agatha Grundschule werden am Mittwoch (30. Oktober) ihre neue Schule beziehen. Zum ersten Mal werden die Kinder am neuen Standort am Nonnenkamp unterrichtet. Fast 5,5 Millionen Euro investiert die Stadt Dorsten in die Sanierung der ehemaligen Geschwister-Scholl-Hauptschule, die fortan das Zuhause der Agathaschule sein wird.

Agathaschule

Auf den Fotos ist zu sehen: 1. Die neue Agathaschule am Nonnenkamp von außen. 2. Das digitale interaktive Tafelsystem beispielhaft im Klassenraum der 3c der Agathaschule (die Monster-Klasse). 3. Die „Kombüse“ im Bereich des Offenen Ganztags, in der die Kinder zu Mittag essen. Fotos: Stadt Dorsten

 

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich vor der „Einschulung“ noch selbst ein Bild vom Stand der Umbauarbeiten gemacht und ist begeistert. „Die neue Agathaschule ist nicht nur sehr schön und einladend geworden, sondern sie entspricht auch den neusten Standards. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unsere Schulen Schritt für Schritt so auszustatten, dass das Lernen und natürlich die Pausen hier Freude machen“, sagt er und ergänzt: „Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern wünsche ich einen guten Start an diesem wirklich schönen neuen Standort.“

Ausdrücklich bedankt sich Bürgermeister Stockhoff für das hohe Engagement aller Beteiligen während der Umbauphase, für den Einsatz von Schulleitung, Lehrerschaft, Elternschaft, Förderverein sowie von den Kolleginnen und Kollegen aus der Schulverwaltung und aus dem Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Dorsten: „Dass der Umzug vom alten Standort am Voßkamp in die neue Schule an Nonnenkamp nun realisiert werden kann, war eine große gemeinsame Kraftanstrengung.“ 

Die Klassenräume wurden modernisiert und mit digitalen interaktiven Tafelsystemen ausgestattet. Zudem werden die Kinder in Kürze auch neue, teilweise durch Sponsoren finanzierte, Mehrzweckräume nutzen können. Unter anderem gehören ein Motopädieraum, ein Forscherraum, ein Medienraum, ein Musikraum und ein Ruhebereich zur Gebäudeplanung der beinahe vollständig renovierten Schule. „Hinzu kommen eine Schulbücherei im Bereich der lichtdurchfluteten Eingangshalle sowie ein Fahrstuhl und eine behindertengerechte Toilette“, sagt Architekt und Projektleiter Björn Fechtner. Auch das Angebot an Plätzen im Offenen Ganztag (OGS) kann an der Agathaschule großzügig ausgeweitet werden.

Der Umbau des Schulhofs, den Schulgemeinde und Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit geplant haben, hat ebenfalls begonnen. Teile des Außenbereichs werden zu einem Dschungel-Pausenhof mit für Kinder sehr attraktiven Spielgeräten umgebaut. Auf dem angrenzenden Parkplatz soll im Rahmen von „Wir machen MITte“ im nächsten Jahr weitere Schulhof-Fläche mit einem Kleinspielfeld entstehen. Eine Teilsanierung der Sporthalle ist ebenfalls in den nächsten Jahren geplant. Die Zeitpläne sind mit der Schulleitung abgestimmt worden. Darüber hinaus soll im nächsten Jahr auch der Parkplatz der Realschule St. Ursula umgestaltet werden, damit Kinder in Schulbussen noch sicherer zur Schule kommen.

Der Umbau der früheren Hauptschule zum neuen Standort der Agathaschule ist nicht die einzige Investition in die Dorstener Bildungslandschaft. „Aktuell finden auch an der Urbanusschule in Rhade und an der Grünen Schule in Barkenberg aufwendige Umbau- und Sanierungsarbeiten statt. Allein für die Aufwertung der Grünen Schule ist ein hoher einstelliger Millionenbetrag eingeplant. Kräftig investiert wurde und wird zudem in den Aufbau der Neuen Schule Dorsten im Schulzentrum Pliesterbecker Straße. Auch an vielen weiteren Schulen in Dorsten wird gearbeitet“, sagt Nina Laubenthal, Erste Beigeordnete und Schuldezernentin.

Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärt: „In den letzten Jahrzehnten ist ein erheblicher Sanierungs- und Investitionsstau in der Städtischen Infrastruktur aufgelaufen. Mit eigenen Kraftanstrengungen und auch dank großer Förderprogramme von Land und Bund arbeiten wir kontinuierlich daran, diesen Stau der Vergangenheit aufzulösen. Das gilt nicht nur für die Gebäude. Unser Ziel ist es, dass in sämtlichen Schulen zeitnah digitaler Unterricht möglich sein wird. Denn jeder Euro, den wir in die Zukunft von Kindern investieren, ist gut angelegt.“