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Aktuelles Dorsten


Gute Nachbarn
09.07.2018
Preisträger des Wettbewerbs „Gute Nachbarn“ ausgezeichnet

Bewerbungen für 2019 sind bereits jetzt möglich

Strahlende Gesichter gab es am vergangenen Mittwoch vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses: Gemeinsam mit Matthias Feller (Direktor der Sparkasse Vest in Dorsten) und Ingo Hinzmann (Vorstand der Vereinten Volksbank Dorsten) zeichnete Bürgermeister Tobias Stockhoff die Gewinner des erstmals ausgeschriebenen Preises „Gute Nachbarn“ aus.

Gute Nachbarn

Beworben hatten sich um den mit 1000, 500 und 250 Euro für die ersten drei Plätze dotierten Preis 17 Nachbarschaften und Initiativen. An der Online-Abstimmung, die von der Dorstener Zeitung durchgeführt wurde, nahmen rund 5000 Menschen teil.

Bürgermeister Tobias Stockhoff dankte den Nachbarschaften für ihre Aktivitäten. „Dass sich so viele um den Preis beworben haben und auch so viele darüber abgestimmt haben, zeigt uns: Gute Nachbarschaften sind den Menschen wichtig. Wo die Leute zusammen halten, lebt es sich gut und funktioniert im Miteinander vieles bessern.“

Der Preis „Gute Nachbarn“ wurde erstmals 2018 vom Rat der Stadt Dorsten ausgeschrieben und findet jährlich statt. Dorstener Zeitung, Sparkasse Vest in Dorsten und Vereinte Volksbank unterstützen die Initiative.

Informationen zum Wettbewerb und eine Kontaktmöglichkeit für Bewerbungen gibt es im Internet auf der Seite www.dorsten.de/gutenachbarn. Bewerbungen sind außerdem möglich per E-Mail an gutenachbarn@dorsten.de. Alle, die 2018 teilgenommen und keinen Preis gewonnen haben, dürfen sich selbstverständlich 2019 wieder bewerben. Nachbarschaften, die einen Preis gewonnen haben, sind für zwei Jahre von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Abstimmung über den Preis erfolgt vor den Sommerferien 2019.

In diesem Jahr wurden ausgezeichnet:

1. Preis: Die lebendige Krippe der Nachbarschaft Brink in Lembeck

Im Sommer 2017 wurde ein neuer Vorstand der Nachbarschaft gewählt, darunter ein Ehepaar mit den Vornamen „Maria und Josef“. Weil ein schöner, alter Stall in der Nähe stand und es in der Nachbarschaft noch ein weiteres Maria und Josef-Paar sowie drei „Christkinder“ (Geburtstag am 24.12.) gibt, lag die Idee nahe, zu Weihnachten eine „lebendige Krippe“ zu inszenieren. Zwei Engel, zwei Hirten und zwei Schafe ergänzten das Ensemble, das großen Zuspruch fand und in Lembeck auch als Sinnbild für nachbarschaftlichen Zusammenhalt aufgefasst wurde.

2. Preis: Die Nachbarschaft Glühwürmchen in Rhade

Zur Nachbarschaft „Glühwürmchen“ gehören derzeit 16 Familien, die alle Anlieger einer Grünfläche am Schwester-Urbania-Weg sind. Die Gemeinschaft feiert zusammen Weihnachten, Ostern und den 1. Mai. Die Familien unterstützen sich gegenseitig bei Tier- und Babysitting, Garten- und Handwerksarbeiten, unternehmen gemeinsame Ausflüge und Urlaube. Seit mittlerweile sieben Jahren gibt es die Treffen auf der Wiese. Der Name „Glühwürmchen“ übrigens ist darauf zurückzuführen, dass die Nachbarschaft an den Sonntagen im Advent zum gemeinsamen Singen und Glühweintrinken trifft – am selbst aufgestellten Weihnachtsbaum.

3. Preis: Die Nachbarschaft Lasthausen in Lembeck

Zur Nachbarschaft Lasthausen gehören rund 25 Familien und neben Rindern, Schweinen, Katzen, Hunden, Ziegen, Schafen und Pferden auch Pfaue. Hier gibt es noch immer von früher her sogenannte Notnachbarn und Fahrnachbarn. Auch die plattdeutsche Sprache wird lebendig gehalten. Zu den Aktivitäten gehören Nachbarschaftsfest, Kinderschützenfest und das gemeinsame Osterfeuer und Teilnahme an den Besentagen. Runde Geburtstage, Hochzeiten und Geburten werden in guter alter Tradition gekränzt und gefeiert.