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5. Projektpartner

Kartenausschnitt der Regionen Schlesien, Nord-Pas de Calais und des RuhrgebietesDie Regionen Schlesien, Nord-Pas de Calais und das Ruhrgebiet gehören zu den größten ehemaligen Montanrevieren Europas und stehen im Zuge des Strukturwandels vor nahezu den gleichen Problemen: Durch den Rückzug der Bergbau- und Stahlunternehmen und die Schließung der Bergwerke und Hütten fallen immense Areale brach, Arbeitsplätze - sowohl im sekundären als auch dadurch bedingt im tertiären Sektor - gehen verloren, Stadtteile und Städte erhalten ein negatives Standortimage. Die Folge sind Abwanderungen, Gewerbesteuerausfälle und erhöhte Sozialkosten. In den drei Partnerstädten sind durch den Rückzug des Bergbaus umfangreiche stadtzentrale Flächen brachgefallen und zahlreiche Arbeitsplätze verloren gegangen. Während sich in Deutschland die Deutsche Steinkohle AG und in Frankreich die Charbonnieres de France zu einem sozialverträglichen Arbeitskräfteabbau verpflichtet haben, erhalten die ehemaligen Beschäftigten im Montansektor Polens nur geringe Abfindungen.

Um dieser Entwicklung vor dem Hintergrund leerer Stadt- und Staatskassen Einhalt zu gebieten, ist man in den drei Regionen bemüht, diesen Brachflächen, unter Berücksichtigung der definierten regionalen Kompetenzfelder, neue Nutzungen zuzuführen. Gemeinsames Ziel der drei Partnerstädte ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze, vornehmlich im Bereich der klein- und mittelständischen Unternehmen.

Brachflächen stellen jedoch immer sowohl eine Zukunftschance als auch eine Herausforderung dar: Die Flächen sind aufgrund der integrierten Lage und hoher Flächenpotentiale in Zentrumsnähe sowie des komplexen wirtschaftlichen, ökologischen und gestalterischen Gefüges von zentraler Bedeutung für die jeweilige Stadtentwicklung. Andererseits sind die Flächen der Partnerstädte aufgrund variierender Vornutzungen unterschiedlich stark kontaminiert - sowohl physisch als auch chemisch - und bedürfen umfangreicher Maßnahmen bevor neue Nutzungen angesiedelt werden können.

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