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Abschlusskonferenz

Am 26. und 27. Juni 2006 fand in Dorsten die Abschlusskonferenz mit Vertretern der drei Projektpartner statt.

Ziel der Abschlusskonferenz war zunächst die Erörterung der noch offenen Fragen, soweit sie im ersten Entwurf des Investorenhandbuches noch nicht berücksichtigt werden konnten. Darüber hinaus wurde von den Projektpartnern im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung über die während der Projektlaufzeit gesammelten Erfahrungen berichtet. Hierbei wurden einerseits Gemeinsamkeiten herausgestellt. Andererseits ist deutlich geworden, dass unterschiedliche Rahmenbedingungen, sowohl bei der Vermarktung als auch bei den definierten Praxisempfehlungen bei der Flächenentwicklung, nicht unberücksichtigt bleiben können. Alle Projektpartner waren sich darüber einig, dass sich innerhalb der Projektlaufzeit durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch wertvolle Impulse für die künftige Arbeit ergeben haben. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass sich auch politische Vertreter einen Einblick in die Handlungsstrategien der Partner verschaffen konnten.

Länger diskutiert wurde der Aspekt der internationalen Zusammenarbeit auf lokaler Ebene. Hier wurde herausgestellt, dass wertvolle neue fachbezogene Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich des Flächenrecyclings und der Vermarktung gewonnen werden konnten. Zwar wurde auch besonders darauf hingewiesen, dass unterschiedliche verwaltungstechnische Gegebenheiten und Strukturen zeitweise zu Verzögerungen geführt haben, insgesamt gesehen wurde das Projekt aber von allen Partnern als besonders positives Beispiel für eine interkommunale Zusammenarbeit auf europäischer Ebene angesehen.

Die Projektpartner waren sich darüber einig, dass der Aspekt der Nachhaltigkeit besondere Aufmerksamkeit erfordert. In der Umsetzung bedeutet dies, die laufende Aktualisierung von Daten sowie die Fortsetzung des Erfahrungsaustausches zu einzelnen fachlichen Bereichen des Projektes. Dies gilt insbesondere für das herausgegebene Investorenhandbuch, da eine Vermarktung und Ansiedlung herausragendes Ziel für die Zukunft ist. Eine Aktualisierung erfordert auch künftig eine gute Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern. Dies dürfte nach Einschätzung aller Partner unter erleichterten Bedingungen möglich sein, da sich während des Projektes gute persönliche Kontakte ergeben haben.

In diesem Zusammenhang wurde auch das künftige gemeinsame Vorgehen im Bereich der Öffentlichkeit besprochen. Hier ging es nicht nur um die Präsentation auf der Website des Subproject - Leaders. Abgestimmt wurde auch die Herausgabe der Handbücher (insbesondere des Investorenhandbuches) in verkleinerter Auflage, um so eine ständige Aktualität durch vorzunehmende Anpassungen bzw. Änderungen zu garantieren. Weiterhin wurde Einvernehmen darüber hergestellt, die Handbücher als CD ROM herauszugeben. Die Publikationen sind insbesondere für potentielle Investoren bestimmt, die sich so unter erleichterten Bedingungen einen Überblick über die Situation in den drei Städten machen können. Die Projektpartner waren sich darüber einig, dass das vorliegende Handbuch einen wichtigen ersten Schritt darstellt, um potentiellen Investoren durch die Bereitstellung umfangreicher Informationen einen hervorragenden Überblick über die sich ergebenen Rahmenbedingungen bei den vorhandenen Flächen zu verschaffen.

Im Rahmen einer Exkursion wurden den anwesenden Teilnehmern vor Ort in Essen die vorhandenen Strukturen bei der Vermarktung von Industriebrachen erläutert. Zu diesem Zweck gaben Herr Quecke und Frau Dr. Edelmann von der Geschäftsführung der Montan - Grundstücks - Gesellschaft (MGG) - einem Tochterunternehmen der RAG - in einem Vortrag einen Überblick über den Aufbau, die Aufgaben und Struktur der Gesellschaft. Die MGG vollzieht die Entwicklung und Vermarktung der konzerneigenen (RAG) und auch externer Flächen. Dies bedeutet, dass die sich im Eigentum der Deutschen Steinkohle AG befindlichen Flächen zunächst saniert werden, um sie dann an die MGG zu veräußern, die ihrerseits das Marketing übernimmt und mit Investoren verhandelt.

Begehung der ehemaligen Schachtanlagen Consol 3/4/9 in Gelsenkirchen und Ewald 1/2/7 in Herten

In der anschließenden Begehung der ehemaligen Schachtanlagen Consol 3/4/9 in Gelsenkirchen und Ewald 1/2/7 in Herten wurde eindrucksvoll verdeutlicht, in welchem Ausmaß Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und Boden als notwendige Investitionen erforderlich sind. Nicht nur bereits vorhandene Ansiedlungen auf brachliegenden Flächen sondern auch vorgenommene Investitionen in vorhandene Gebäude sind Bestandteil erfolgreicher Sanierungsmaßnahmen.

Den anwesenden Pressevertretern wurden Ziele, Ablauf und Ergebnisse des Projekts verdeutlicht.Exkursion zum Gasometer

In einer Pressekonferenz am folgenden Tag wurde die erste Ausgabe des Investorenhandbuches präsentiert. Den anwesenden Pressevertretern wurden Ziele, Ablauf und Ergebnisse des Projekt verdeutlicht.

Abschließend fand eine Exkursion zum Gasometer in Oberhausen als herausragendes Industriedenkmal der Region zur Nutzung für kulturelle Zwecke statt. Hier erhielten die Projektteilnehmer einen guten Überblick über eine erfolgreich umgenutzte ehemalige Industriefläche. Es handelt sich hier um ein sehr gutes Beispiel, da hier sämtliche Nutzungsarten (Wohnen, Gewerbe, Freizeit, Verkehr) angesiedelt wurden.

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