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3. Themenkonferenz

Am 08. und 09. Dezember 2005 fand in Rybnik mit großer Teilnahme aller drei Projektpartner die dritte Themenkonferenz statt.

Den ersten Konferenztag nutzten die Gastgeber den ausländischen Partnern die Stadt Rybnik sowie verschiedene Belange und Entwicklungen innerhalb des Brachflächenrecycling-Prozesses in Schlesien vorzustellen. Die Expertenvorträge behandelten folgende Themen, die sehr ansprechend dargestellt wurden:

  • Entwicklung des Brachflächenrecycling-Prozesses in Rybnik und Umgebung
  • Entwicklungskonzept für die Fläche der historischen Zeche "Ignacy"
  • Aktivitäten der "Vereinigung polnischer Bergbaugemeinden"
  • Tropical Island - Beispiel eines Revitalisierungsprojektes
  • Aktivitäten der ZOWER GmbH als Beispiel für die Entwicklung von Bergbaubrachen
  • Bergbau-Belange in der westlichen Unterregion

Im Anschluss an die einzelnen Präsentationen hatten die Teilnehmer Gelegenheit für Nachfragen oder zur Diskussion.

Teilnehmer der 3. ThemenkonferenzDer Nachmittag des ersten Konferenztages diente der Vorstellung des Projektverlaufs und Status Quo durch die Projektleitung sowie der Diskussion über das weitere Vorgehen.

Im Arbeitsprozess haben sich sowohl in den lokalen Arbeitsgruppen als auch bei der Zusammenführung und Auswertung der einzelnen Ergebnisse neue Erkenntnisse ergeben, die nach Ansicht aller Projektteilnehmer einer intensiveren Betrachtung bedürfen. Daher wird die Projektleitung kurzfristig einen neuen Fragebogen entwickeln, der zeitnah von den Projektpartnern beantwortet werden soll.

Struktur und Layout des Investoren-Handbuches wurden noch einmal überarbeitet und erste Ergebnisse beispielhaft vorgestellt. Um eine vergleichbare Darstellung sowie einen annähernd gleichen Umfang der Beiträge der einzelnen Projektpartner zu haben, wird die Projektleitung die einzelnen Kapitel für ihre Region, Stadt und Flächen ausarbeiten und den Projektpartnern zuschicken, die in Anlehnung daran ihre eigenen Präsentationen fertigen. Die einzelnen Präsentationen werden durch die Projektleitung zu einem Handbuch (viersprachig) zusammengefasst.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse und intensiveren Bearbeitung einiger Themenbereiche sprachen sich die Teilnehmer einstimmig für eine Verlängerung der Projektlaufzeit aus. Die Projektleitung wird nun zeitnah die Voraussetzungen prüfen und einen dementsprechenden Antrag stellen.

Der zweite Konferenztag wurde für Vor-Ort-Präsentationen genutzt. Zuerst erhielten die Teilnehmer Einblick in die Arbeit der ZOWER GmbH. Auf dem Gelände einer Abraumhalde wird Restkohle mittels technischer Verfahren gewonnen. Die Projektpartner zeigten sich sehr interessiert an dieser für sie neuen Verfahrensart, die den Umfang der Halde und die Brandgefahr deutlich reduziert und sich auch wirtschaftlich rechnet. Ebenfalls vorgestellt wurde die Nachnutzung des Geländes im Freizeitbereich.

Bild der historischen Zeche IgnacyDie Fahrt zur historischen Zeche "Ignacy" gab Gelegenheit sowohl stillgelegte als auch in Betrieb befindliche Zechen im Raum Rybnik zu sehen. Die Zeche "Ignacy" selbst soll zukünftig als Besucherzentrum genutzt werden. Ein Highlight sind dabei bestimmt auch die alten Dampfmaschinen, die den Projektpartnern bei einem Rundgang und der Vorstellung der Nutzungskonzeption vorgestellt wurden. Abschließend gab ein Knappenchor im angegliederten Gemeindezentrum ein kleines Konzert.

Den Abschluss der Konferenz bildete ein Besuch auf dem Universitätsgelände der Stadt Rybnik, welches ebenfalls ein gutes Beispiel für Brachflächenrecycling darstellt. Die Gebäude des früheren Krankenhauses dienen heute als Lehranstalt verschiedener Fachrichtungen sowie als Gästehaus für Gastdozenten und als Radiostation. Bei einem Interview mit dem örtlichen Radiosender gaben die Projektteilnehmer Auskunft über das Projekt und die Erfahrungen während der Konferenz.

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