Zur Navigation springenZum Content springen
 

Hunde in Dorsten

Negri im GartenDie Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer, die das Halten von Hunden besteuert. Sie wurde1796 in Großbritannien als staatliche Hundesteuer eingeführt. Wenig später zogen die europäischen Herzogtümer nach. Ziel ist vorwiegend, die Population von Hunden in den Städten niedrig zu halten. Inzwischen wird die Steuer von den Kommunen erhoben, die Steuersätze sind unterschiedlich von Stadt zu Stadt. Die Besteuerung differenziert zwischen Erst- und Zweithunden und sogenannten gefährlichen Hunden.

In Nordrhein-Westfalen gilt die Landeshundeverordnung NRW, die auch die Anleinpflicht in den Städten des Landes regelt.

Wie jede Steuer ist die Hundesteuer eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung gegenübersteht. Das Reinigen der Straßen und Wege von Hundekot fällt also keineswegs darunter. Für das Reinigen öffentlicher Straßen und Wege vom Kot des eigenen Hundes ist daher der Besitzer zuständig. Kleine spezielle Beutelchen für die Aufnahme gibt es in vielen Geschäften ausgesprochen preiswert zu kaufen. Sie sollten zugeknotet in der Restmülltonne oder in öffentlichen Papierkörben entsorgt werden, nicht aber auf Parkbänken oder auf Waldwegen abgelegt werden.

 

Hunde mit und ohne Leine......

Hunde in Parks, Forst und auf landwirtschaftliche Flächen

In Dorsten gilt eine Anleinpflicht für Hunde. Das bedeutet, dass Hunde in umfriedeten Park- und Grünanlagen an der Leine gehen müssen.

Diese Anleinpflicht bedeutet nicht, dass Hunde überall im Stadtgebiet von Dorsten angeleint laufen müssen, sie dürfen sehr wohl - so der Zugriff auf den Hund gewährleistet ist - auch unangeleint spazieren gehen. Wichtig bleibt jedoch immer: Der Mensch, der mit dem Hund spazieren geht, muss den Hund unter Kontrolle haben. Wenn das ohne Leine funktioniert, ist es an vielen Stellen möglich, dem Hund Auslauf zu gewähren. Klar aber ist auch das Hunde, die nicht auf Zuruf reagieren, andere Menschen oder Hunde angreifen oder eventuell Wildtieren hinterher jagen usw., an die Leine gehören.

Anzuleinen ist der Hund natürlich auch in der Stadt und in Wohngebieten. Anzuleinen ist der Hund ebenfalls in Naturschutzgebieten, wie etwa den Lippeauen, die einem besonderen Schutz unterliegen.

Im Wald darf der Hund auf Wegen unangeleint laufen. Herrchen und Frauchen müssen aber sicherstellen, dass der geliebte Vierbeiner dennoch "geführt“ werden kann - d.h., er bleibt auf Befehl "bei Fuß“ und kann sofort angeleint werden. Jagd der Hund jedoch leidenschaftlich gerne, stöbert Tiere im Untergehölz auf usw., gehört der Hund an die Leine, denn zum Schutze der wild lebenden Tiere ist es Hunden nicht erlaubt, ihren Jagdtrieb im Wald auszuleben. Verantwortungsvolle Hundehalter wissen das.

Ähnliches gilt für Äcker und Wiesen. Diese unterliegen weder dem Landesforstgesetz, noch fallen sie grundsätzlich unter die Verordnung über die Anleinpflicht.

Ebenso die Feldwege: sie dürfen zwar betreten werden, die anrainenden landwirtschaftlichen Nutzflächen sind jedoch Privatbesitz. Nebenbei - das Queren der Äcker und Wiesen außerhalb der Wege ist natürlich tabu - auch wenn der Hund liebend gerne durch die Runkelblätter rennt oder in der Wiese Hasen und Kaninchen vermutet. Hier gilt: Den Hund auf landwirtschaftlichen Wegen in unmittelbarer Reichweite "bei Fuß“ laufen lassen und unter Umständen sofort anleinen.



Hundesteuer